Allgemeines

Eigentlich war ja "nur" eine weitere Spanientour geplant. Allerdings hatten wir sowieso ein Geschwistertreffen in der Bretagne, so daß ich anschließend nicht zuerst nach Deutschland zurückkehrte um dann wieder nach Spanien zu fliegen, sondern direkt in der Bretagne meine Tour startete.

 

Die Bretagne hat mir (auch für's Radfahren) sehr gut gefallen, zwar hügelig, aber landschaftlich sehr reizvoll. Der lange Streckenabschnitt am Atlantik runter zur spanischen Grenze war aber doch sehr eintönig. Zumindest auf der Landstraße sehr flach und kilometerlang einfach nur geradeaus durch Kiefernwälder. Speziell der Abschnitt zwischen Soulac-sur-Mer und Bayonne. Es führt aber auch (wie auch teilweise zuvor schon) der "Velódyssée" als Teil des europäischen Fernradwegs EuroVelo 1 durch diese Gegend und ist evtl. interessanter. Ich habe diesen Weg mit dem Rennrad überwiegend gemieden, da er nicht durchgängig asphaltiert ist. Vom Meer ist meist nichts zu sehen, obwohl man in unmittelbarer Nähe parallel daran vorbeifährt. Zumindest passiert man die sehr schönen Städte La Rochelle und Bordeaux (kleiner Abstecher ins Landesinnere nötig) und vor allem die sehr beeindruckende Dune du Pilat.

 

Vor Bayonne beginnt die Küste wieder zerklüfteter und interessanter zu werden, aber damit auch hügeliger und anstrengender. Zwischen Bayonne und Biarritz ist es verkehrstechnisch grauslig. Nur Schnellstraßen und Autobahnen mit dichtem Verkehr. Ich habe keinen Weg gefunden, das zu vermeiden.

 

In Spanien bin ich wegen dem bekannt durchwachsenen Wetter im Norden eher kreuz und quer gefahren, je nachdem, wie die Wettervorhersage für die entsprechende Region war. So hatte ich zumindest in den Pyrenäen traumhaftes Wetter, ansonst war auch einmal ein Regentag dazwischen, aber alles in allem sehr gute Bedingungen.

Topographisch war es wie im Vorjahr schon eine Herausforderung. Flach gibt es eigentlich im Norden nicht. Erst auf dem Weg zum Heimflug von Madrid gab es in Castilla y León wieder eher flache Etappen. Details dazu mit Höhenmeterangaben gibt es im Streckenverlauf.