12. Tag, Córdoba

Córdoba:

Zuerst war Pflichtprogramm angesagt, die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt, die Mezquita-Catedral. Der Bau der Moschee wurde unter maurischer Herrschaft im Jahre 784 begonnen und bis 987 in verschiedenen Abschnitten erweitert. Nach der Rückeroberung Córdobas von den Mauren 1236 wurde die Moschee zur christlichen Kirche geweiht und zunächst am Gebäude nur kleinere Umbauten vorgenommen, bevor 1523 mitten in die Säulenhalle der Moschee ein gotisches Kirchenschiff eingebaut wurde, damals schon höchst umstritten. Vor allem das Innere des Gebäudes mit der berühmten Säulenhalle ist wirklich sehr beeindruckend.

Anschließend ausgedehnter Marsch durch die restliche (Alt)Stadt. Besonders erwähnenswert: der riesige Innenhof der Plaza de la Corredera.

Abends in der Fußgängerzone erstmals Bekanntschaft mit einer mir neuen "Trinksitte" gemacht: mit Eis gefüllte Eimer, lackiert mit dem jeweiligen Brauerei-Logo, in die Flaschen Bier gestellt werden (z.B. 6 Flaschen für 5 Euro). Ist gar nicht "ballermann-asi", sondern eigentlich ganz schick und wohl in Spanien recht beliebt.

 

Die Restaurant-Empfehlung (Bar Moriles) war klasse, ca. einen Kilometer entfernt vom Zentrum in einer ruhigen Gegend. Sehr gut, sehr günstig, natürlich nur Einheimische dort, steht in keinem Reiseführer. Auf dem Rückweg auf der Rückseite des Mercado Victoria eine herrliche "Chillout-Location" mit Sitzgruppen, bequemen Sofas und Sesseln entdeckt, stimmungsvoll beleuchtet.